Home > Allgemein > Smartphones belegen 96 Prozent des Handy-Marktes

Smartphones belegen 96 Prozent des Handy-Marktes

Smartphones belegen 96 Prozent des Handy-Marktes

Laut einer Bitkom-Studie interessieren sich die Käufer kaum mehr für klassische Handys und setzen lieber gleich auf die Funktionsvielfalt von Smartphones.

SMS schreiben, Telefonieren und eine Runde Snake spielen. Dieses eingeschränkte Funktionsspektrum scheint den heutigen Kunden nicht mehr zu reichen. Das geht zumindest aus einer Datenerhebung des Branchenverbandes Bitkom hervor, der den Smartphones einen 96 prozentigen Anteil am deutschen Handy-Markt zuschreibt. Damit wurden die klassischen Mobilfunktelefone fast gänzlich aus den Regalen gedrängt. Und im Jahr 2013 könnte dieser Erfolgskurs nochmals anwachsen. Eine Prognose spricht von 28 Millionen verkauften Geräten in der Bundesrepublik. Das bedeutet ein abermaliges Wachstum von 29 Prozent, das im Vorjahr jedoch noch bei 36 Prozent lag. »Smartphones sind in kürzester Zeit vom Nischen-Produkt zum Standard geworden – und zwar im Berufs- wie Privatleben«, sagt Jens Schulte-Bockum vom Bitkom-Präsidium. Ein Preisverfall ist in absehbarer Zeit allerdings nicht zu erwarten. Die durchschnittlichen Anschaffungskosten sollen 2013 lediglich um 10 Euro, auf 315 Euro sinken. Dafür steigen jedoch die Funktionsausstattung und die Größe der Geräte kontinuierlich an. »Smartphones können immer mehr: Die Bildschirmdiagonalen werden größer, die Auflösungen höher, die Prozessoren schneller und die Kameras und Tonwiedergabe besser«, sagt Schulte-Bockum weiterhin.

Im laufenden Jahr sollen laut der Bitkom-Zahlen, auf Basis von EITO-Daten, insgesamt 8,8 Milliarden Euro auf dem deutschen Markt umgesetzt werden. Damit legt das Geschäft mit den Taschencomputern nochmals um rund ein Viertel zu. In den kommenden Jahren zeigt sich dann zusätzlich, ob auf dem lokalen Markt noch ein Platz für klassische Handys ist, oder ob in Zukunft die Hersteller in jedem Mobiltelefon ein Hochleistungsprozessor und ein Touch-Screen verbauen.

Quelle: crn.de
Grafik: Bitkom

Thomas Urland
Gründete 2004 die Firma IT-B@SICS, welche sich unter anderem auch mit der Programmierung von Online-Shops beschäftigt. Aber auch die Programmierung von Unternehmenswebsites bis hin zu großen Portalen gehört zum Leistungsumfang. Weitere Informationen zum gesamten Angebot unter www.it-basics.net.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Highlight des Monats: